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T-Net analog

Telekom: Neue Preise für Analog-Kunden


Stand vom 31.Juli 2003
Regulierungsbehörde genehmigt Grundpreiserhöhung bei der Telekom

    Wie bereits berichtet wird die Deutsche Telekom die Grund-
    und Anschlusskosten für analoge T-Net-Anschlüsse erhöhen.
    Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP)
    hat vergangenen Dienstag den Tarifantrag der Telekom genehmigt.
    Danach wird ab dem 1. September 2003 das Grundentgelt für den analogen
    T-NET-ANSCHLUSS von 13,72 auf 15,66 Euro und für den T-NET 100
    von 16,99 auf 18,45 Euro angehoben.  Das Bereitstellungsentgelt
    beträgt künftig 59,95 statt 51,57 Euro und das Übernahmeentgelt
    steigt auf 29,94 Euro.

Eine kleine Entlastung bringt die Senkung der City-Tarife
    beim analogen T-Net-Anschluss, die auch innerhalb der Nahzone
    von 20 Kilometern berechnet werden.  Diese kosten künftig in der
    Nebenzeit von 18 bis 9 Uhr 1,5 Cent pro Minute, ansonsten werden
    4 Cent pro Minute berechnet.  Dadurch können auch Analog-Kunden
    bereits ab 18 Uhr vier Minuten lang für sechs Cent telefonieren.
    Bei Ortsgesprächen wird es - gemessen am Minutenpreis - künftig
    keine Preisunterschiede zwischen Analog- und ISDN-Kunden mehr
    geben.


 

Schnee von gestern

Wie lange angekündigt, hat die Deutsche Telekom zum 1. Februar 2003 ihre Tarife für Analog-Anschlüsse umgestellt.  In zahlreichen Presseberichten hieß es, dass im Zuge der Grundpreiserhöhung für den analogen Anschluss von vorher 13,33 Euro auf nun 13,72 Euro monatlich die Preise für Ortsgespräche um bis zu 50 Prozent sinken würden. Wir haben für Sie nachgerechnet: Leider werden Ortsgespräch nur in der Nebenzeit günstiger.

Das bedeutet, dass man im Orts- und Nahbereich bis 20 Kilometer künftig das ganze Wochenende und unter der Woche zwischen 21 und 8 Uhr für eine Gebühreneinheit von 6 Cent vier Minuten telefonieren kann, entsprechend einem rechnerischen Minutenpreis von 1,5 Cent. Bisher galt der günstige lange Zeittakt nur zwischen 21 und 7 Uhr, zu den anderen Zeiten (7 bis 8 Uhr werktags, 7 bis 21 Uhr am Wochenende) galt der 2,5-Minutentakt, was umgerechnet 2,4 Cent pro Minute ergibt.

Das Verhältnis der Minutenpreise ergibt allerdings nur eine Preissenkung von 38 Prozent.  Die maximal 50 Prozent Preisermäßigung ergeben sich nur, wenn man die Zeittakte genau abpasst.  Hat ein dreiminütiges Gespräch nach altem Tarif 12 Cent gekostet, weil zwei Einheiten dafür abgerechnet wurden, kostet es jetzt nur noch eine Einheit zu 6 Cent und somit tatsächlich nur noch die Hälfte.  Bleibt man hingegen viereinhalb Minuten an der Strippe, ändert sich gar nichts, man bezahlt alt wie neu zwei Einheiten zu insgesamt 12 Cent.

An den happigen 4 Cent pro Minute, die in der Hauptzeit (Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr) für ein Ortsgespräch verlangt werden, ändert sich leider nichts, genauso wenig an der ungünstigen Abrechnung in Einheiten von 6 Cent.

 

 


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Stand: 17. Mai 2010 10:50